Erst Meltdown und Spectre, jetzt auch noch Update-Chaos

6. Februar 2018

Sicherheit

Achtung: Ohne Antivirus-Programm lädt Windows 7 keine Patches

Meltdown und Spectre geisterten durch alle computerrelevanten Medien und haben für Aufsehen gesorgt. Obwohl die Begriffe nach James Bond klingen, sind da ganz andere Mächte am Werk, nämlich Sicherheitslücken in Chipsätzen, die in zahlreichen Computersystemen verbaut sind und deren deutsche Übersetzungen in „Nervenzusammenbruch“ sowie „Schreckgespenst“ das dramatische Ausmaß in voller Breite ins Bewusstsein bringen. So weit, so schlecht, sorgte Microsoft mit einem System-Update für scheinbare Abhilfe, denn bei Windows 7-Nutzern gibt es ein weiteres Problem.

Ohne Virenscanner keine Patches für Windows 7

Internetsurfen mit doppelter Gefahr

Nicht jeder Computer ist mit einer zusätzlichen Antivirensoftware ausgestattet, was bei Windows 7 nun zum echten Problem wird, weil der systemeigene „Windows Defender“ in seiner frühen Version veraltet ist und keinen effektiven Schutz mehr bietet. Wichtige Updates, wie die Patches gegen Meltdown und Spectre, werden nicht mehr geladen und installiert und Windows 7 bleibt auf dem Stand von Ende 2017. Grund dafür ist, dass Windows einen Registereintrag abfragt, der aber nur von aktuellerer Antivirensoftware vorgenommen wird.

So schützen Sie Ihr System

Kostenlose Antivirensoftware reicht aus

Wenn Sie aktuelle Virenscanner nutzen, brauchen Sie nichts weiter unternehmen. Haben Sie allerdings kein Antivirenprogramm installiert oder lediglich den veralteten Windows Defender, sollten Sie schleunigst handeln: Um Windows 7 wieder die wichtigen Updates zu ermöglichen, sollten Sie ein aktuelles Virenschutzprogramm installieren. Dafür reichen bereits kostenlose Programme aus, z.B. die Microsoft Security Essentials.

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