Das Ende der Pop-up-Werbung auf Smartphone & Co?

3. August 2016

News

Google schießt scharf gegen aggressive Interstitial Ads auf mobilen Websites

Um die Qualität seiner Suchergebnisse weiter zu verbessern, hat der Suchmaschinengigant Google eine erneute „Aufräumaktion“ für Januar 2017 angekündigt: Ab dem neuen Jahr sollen mobile Seiten mit sogenannter Insistial Ads abgestraft und im Suchranking deutlich nach unten korrigiert werden.

Interstitials – Der Werbungszwang im Internet

Wegzoll zum Zielcontent

Bei den Interstitials handelt es sich um Pop-up-Werbung, die über den kompletten Bildschirm eingeblendet wird, bevor die aufgerufene Webseite erscheint. Entsprechend ist der Nutzer gezwungen, die Werbung geduldig abzuwarten oder das Laden abzubrechen und auf den ursprünglich gewünschten Inhalt zu verzichten. Pop-up-Werbung war schon immer bei vielen Nutzern verpönt, doch erreichen die Interstitials eine neue Qualität an Aggression, die Google zunächst im mobilen Sektor nun unterbinden will.

Qualität soll selbstverständlich werden

Google streicht Hervorhebung „mobile-friendly“

Wer bislang Googles Qualitätsrichtlinien für mobile Websites einhält, wird in den Suchergebnissen durch den Zusatz „mobile-friendly“ hervorgehoben. Diese Praktik entfällt ebenfalls ab Januar nächsten Jahres, weil die qualitativen Seiten durch die Abstrafung der Pop-up-Seiten automatisch an die vorderen Positionen der Suchergebnisse rutschen – so wird es jedenfalls erwartet. Wie sich die Änderung der Suchmaschine tatsächlich auswirkt, wird einmal mehr die Zeit zeigen müssen.

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